Frankreich
- Geographie
Frankreich bildet mit
einer Gesamtfläche
von 543.965 km² den
größten Flächenstaat
Europas. Es befindet sich
im Westen des Kontinents
und nimmt auf der Nordhalbkugel
eine zentrale Lage zwischen
dem Nordpol und dem Äquator
ein. Sowohl die Staaten
Belgien, Luxemburg, Deutschland,
die Schweiz, Italien und
Spanien, als auch mehrere
Gewässer wie der
Ärmelkanal, die Nordsee,
das Mittelmeer sowie der
Atlantik rahmen Frankreich
ein. So weist der Staat
eine beträchtliche
Küstenlänge
von insgesamt 3.427 km
auf.
Auf einer Karte oder aus
der Luft betrachtet, erinnert
Frankreich aufgrund seiner
Grenzbildung an ein Sechseck.
Die meisten Grenzen entstanden
auf natürlicher Basis,
so trennen die Pyrenäen
im Süden den Staat
von Spanien ab, während
im Osten die Alpen als
Grenze zu Italien und
der Schweiz fungieren.
Eine Abspaltung im Nordosten
erfolgt durch die bewaldeten
Vogesen. Ein weiteres
Gebirge findet man im
Südosten des Staates.
Mit einem Ausmaß
von 85.000 km² umfasst
das sogenannte Zentralmassiv
etwa 15 % der gesamten
Landfläche.
Somit charakterisiert
sich Frankreich vorrangig
als bergiges Gebiet, welches
zudem den höchsten
Berg der Alpen und Europas
- den Mont Blanc mit einer
Höhe von 4.807 m
- beherbergt. Die übrige
Region setzt sich überwiegend
aus vegetationsreichen
Ebenen und kleinen Hügeln
zusammen. Eine natürliche
Bewässerung erfolgt
durch die vier Hauptflüsse
Loire, Seine, Rhône
und Garonne, und legt
den Grundstein für
eine ertragreiche Landwirtschaft.
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