Frankreich
- Louvre
Der Louvre gehört zu den Museen, die in der Welt am bekanntesten sind.
Ursprünglich war der Louvre ein Schloss, in dem die französischen Könige ihre Residenz hatten. Es wurde überliefert, dass die damalige Burg um das Jahr 1200 errichtet worden sein soll. Allerdings wurde diese Burg unter Franz I. abgerissen.
Im 16. Jahrhundert waren Franz I. und Heinrich II. diejenigen, die einen Neubau des Louvre befürworteten. Der Neubau des Louvre ist eine Mischung aus dem Stil der französischen Renaissance und des Manierismus. Als Architekt begleitete P. Lescot den Neubau des Louvre.
Der Uhrenpavillon wurde im 17. Jahrhundert von P. Lemercier entworfen und danach gebaut. Die klassizistische Kolonnade, die von C. Perrault in den Jahren 1667 bis 1674 erbaut wurde, gilt wie der Uhrenpavillon als bedeutendes Element dieses Jahrhunderts.
Es folgte im 19. Jahrhundert der Anbau der nördlichen Galerie als Verstärkungsflügel zu den Tuilerien. Ferner erfolgte die Verstärkung des Seitenflügels im Süden des Louvre.
Zu einem öffentlichen Museum wurde der Louvre seit der Französischen Revolution im Jahr 1793.
Bisher schon reichhaltige königliche Sammlungen konnten durch Stiftungen, Ankäufe und archäologische Funde vermehrt werden.
Als Hauptabteilungen im Louvre gelten neben der Gemäldegalerie die Abteilungen mit ägyptischen, orientalischen und griechisch-römischen Altertümern, mit Plastiken des Mittelalters und der Renaissance.
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