Die Politik Frankreichs
hängt stark zusammen
mit der deutschen Politik.
Über Jahre hinweg
haben diese beiden Länder
eine Zusammenarbeit aufgebaut,
welche heute auf einer
langwierigen geschichtlichen
Auseinandersetzung beider
Länder basiert. Es
gab Kriege und Friedenerklärungen,
es gab verschiedene Machthaber,
welche sich entweder für
oder gegen die deutsch-französische
Zusammenarbeit einsetzten.
Aber eins ist Fakt: eine
positive Einstellung zu
der deutsch-französischen
Zusammenarbeit, kann auf
keinen Fall von Nachteil
sein, denn die beiden
Länder als Mittelpunkt
Europas, spielen innenpolitisch,
sowie auch außenpolitisch
eine sehr wichtige Rolle.
Nach der französischen
Revolution, welche 1789
unter Ludwig XIV statt
fand, nahm Deutschland
sich ein Beispiel an den
französischen Grundsätzen,
Freiheit, Gleichheit und
Brüderlichkeit und
versuchte auch für
sich diese Werte zu verinnerlichen
und dem Volk zu übermitteln.
Als Napoleon jedoch zehn
Jahre später versucht,
die Macht durch einen
Staatsreich an sich zu
reißen und dies
auch erfolgreich durchzieht,
kippen die guten Vorsätze
und es kommt zur Völkerschlacht
bei Leipzig, welche alles
andere beweist, als eine
gute Zusammenarbeit zwischen
Deutschland und Frankreich.
Es folgt der erste Weltkrieg,
wodurch viel zerstört
wird, in beiden Ländern.
Doch anschließend
versuchen Gustav Stresemann
und der französische
Minister Aristide Briand
die Beziehungen wieder
zu stabilisieren und ein
vereintes Europa zu schaffen.
Für ihre gute Kommunikation
und Kooperation und für
ihren Einsatz für
die Neuregelung des Versailler
Vertrags, bekommen die
beiden sogar den Friedens-Nobel-Preis.
Doch nach dem zweiten
Weltkrieg ist das Vertrauen
der Franzosen gegenüber
Deutschland wiederholt
stark geschwächt.
Die Länder kommen
sich erst 1963 durch den
Vertrag von Elysee wieder
näher. Heute sind
die Beziehungen gut. Im
Fernsehen, in der Bildung
sowie auch in der Politik
und in der Wirtschaft
versuchen die Länder
durch ihre Zusammenarbeit
bessere Ziele zu erreichen!