Frankreich
- Sehenswürdigkeiten
Frankreich auch amtlich
République Française
genannt, ein Land in Westeuropa.
Frankreich grenzt im Osten
an Deutschland,im Norden
an den Ärmelkanal
und die Nordsee, südöstlich
liegt die Schweiz und
Italien, Andorra und Spanien,
im Süden an das Mittelmeer,
im Nordosten an Belgien
und Luxemburg und im Westen
an den Atlantischen Ozean.
Die Hauptstadt ist Paris.
Frankreich hat einschließlich
der Insel Korsika eine
Fläche von 543 965
Quadratkilometern; Frankreich
ist der dritt Größte
Staat nach Russland und
der Ukraine.
Das Klima in Frankreich
ist warm. Die Temperaturen
in den westlichen Küsten
des Landes sind durch
das warme Meer und dem
Nieselregen sehr angenehm.
Niederschläge fallen
zu allen Jahreszeiten,
häufig gibt es anhaltenden
Nieselregen. Im Nordosten
hat das Klima größere
Temperaturschwankungen
im Jahr mit kaltem
Winter und relativ warmen.
Andere klimatische Bedingungen
sind für den Bereich
der Mittelmeerküste
charakteristisch. Hier
herrscht ein Klima mit
heißen, trockenen
Sommern und milden, Wintern.
Die durchschnitts Temperatur
beträgt in Paris
im ersten Monat des Jahres
3°C und im Juli liegt
sie bei 18°C.
Rund drei Viertel der
Bevölkerung leben
in Städten. Paris
ist die größte
Stadt Frankreichs mit
ca. 2,15 Millionen Einwohnern.
821 000 Einwohner nennen
die Hafenstadt Marseille
ihren Wohnort. Der Hauptstandort
der Textilindustrie ist
Lyon mit etwa 466 400
Einwohnern.
Der Eiffelturm
300 Meter hoch und über
6 000 Tonnen schwer: Der
Eiffelturm ist das unbestrittene
Wahrzeichen der Stadt.
Der Architekt und Ingenieur
Gustave Eiffel schuf die
Eisenkonstruktion ursprünglich
für die Pariser Weltausstellung
von 1889. Unter Künstlern
und Architekten war das
nutzlose Monstrum
zunächst heftig umstritten;
schließlich entschied
man sich aber doch dafür,
den eigentlich als Provisorium
gedachten Turm stehen
zu lassen. Das höchste
Gebäude der Welt
ist er allerdings längst
nicht mehr.
Gegenüber dem Eiffelturm
befindet sich das Palais
Chaillot mit dem Trocadéro
Park und dessen bekannten
Fontänen. 1937 errichtet,
beherbergt es einige Museen
und ein Theater.
Sehenswürdigkeiten Frankreich
Arc de Triomphe und
die Champs Élysées
Im Jahr 1667 schuf der
Landschaftsarchitekt Andre
Le Nôtre von den
Tuilerien ausgehend einen
von Baumreihen bestandenen
Park mit einer knapp zwei
Kilometer langen Allee,
der schließlich
1709 in Anlehnung an den
paradiesischen Ort der
griechischen Mythologie
den Namen Champs Élysées
(Felder des Elysiums)
erhielt. Die von der Place
de la Concorde zur Place
de lÉtoile
mit dem Arc de Triomphe
führende Allee entwickelte
sich schon bald zur Prachtpromenade
für patriotische
Aufmärsche ebenso
wie für Spaziergänge
der feinen Pariser Gesellschaft.
In den zwölf von
der Place de lÉtoile
abgehenden Avenuen pulsiert
heute der Verkehr.
Place de la Concorde
Die Place de la Concorde
wurde 1755 geschaffen,
um eine Statue König
Ludwigs XV. aufzunehmen.
Verstärkt wird die
herrschaftliche Atmosphäre
des Platzes von dem angrenzenden
Hôtel de la Marine
und dem Hôtel Crillon,
die die Architektur des
königlichen Louvre
imitieren. Die Anführer
der Französischen
Revolution zerstörten
das Denkmal und benannten
den Platz in Place de
la Révolution um.
Zugleich wurde hier die
Guillotine aufgestellt.
Louvre
Von der Place de la Concorde
gelangt man über
die Tuilerien zum Louvre,
einem der bedeutendsten
Kunstmuseen der Welt.
Ursprünglich eine
mittelalterliche Festung,
diente der Louvre in der
Renaissance als Königspalast.
Mit Beginn der Französischen
Revolution wurden die
Gärten, das Gebäude
und die hierin angesammelten
reichen Kunstschätze
erstmals für das
Publikum geöffnet.
Die Sammlung beherbergt
zahllose Werke bekannter
Künstler wie Rubens,
Tizian und Rembrandt.
Leonardo da Vincis Mona
Lisa ist wohl das bekannteste
Exponat, aber auch die
Venus von Milo gehört
zu den Schätzen des
Louvre. Die in den achtziger
Jahren von dem Architekten
I. M. Pei im Hof der Anlage
errichtete Glaspyramide
dient als Haupteingang.
|