Aufgrund des Klimas und
des vielgestaltigen Reliefs
weist Frankreich eine
sehr mannigfaltige und
abwechslungsreiche Vegetation
auf. Ihr Facettenreichtum
erstreckt sich von alpinen
Moosen über Laub-
und Nadelwälder bis
hin zu den subtropischen
Ölbäumen und
Orangen.
Frankreich besteht zu
27 % aus Wäldern,
die zu einem Drittel in
Nadel- und zu zwei Dritteln
in Laubwälder aufgeteilt
sind. Etwa 130 Baumarten
sind in der französischen
Flora vertreten.
Besonders im südlichen
Bereich der Atlantikküste
breiten sich Kiefernwälder
aus, so förderte
der Mensch durch Aufforstung
in der Dünenregion
Landes die Entstehung
der größten
zusammenhängenden
Waldfläche des Staates,
welche ein immenses Ausmaß
von ungefähr 800.000
Hektar annimmt.
Demgegenüber stehen
ausgedehnte Laubwälder
mit Baumarten wie Ahorn,
Birke, Buche, Eiche und
Esche, die man vorrangig
auf dem Vogesen- und Ardennengebirge
vorfindet. Ab einer Höhe
von 1.200 m mischen sich
diese mit Fichten und
Tannen. Auch die Alpen
beherbergen in Höhenabstufungen
Laub- und Misch- und Nadelwälder,
allerdings treten besonders
in Gipfelnähe noch
Moose und Flechten auf.
Aufgrund des kühlen
ozeanischen Klimas und
der fehlenden Bewaldung
weisen sowohl das Pariser
Becken als auch die Bretagne
überwiegend Heiden,
die sich unter anderem
aus Ginster und Heidekraut
zusammensetzen, und Grasland
auf.
In Regionen, in denen besonders
spezielle Pflanzenarten
wie Orchideen, Sonnentau
oder Lilien wachsen, errichtete
man Naturparks, die dem
Erhalt der Artenvielfalt
dienen sollen. So stehen
insgesamt 12 % des französischen
Landes unter Naturschutz.